Red Hand Day


Der Red Hand Day ist eine weltweite Initiative gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten. Der Red Hand Day wurde als Aktion ins Leben gerufen, um gegen diesen Missbrauch zu protestieren. Das Symbol dieses Protests und des Red Hand Days ist die rote Hand.

 

Über 200 Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen schlossen sich im März 2019 diesem Protest an und gestalteten selbst rote Hände, um ein Zeichen gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten zu setzen.  Dazu machten sie Abdrücke ihrer eigenen Hände und fügten Forderungen im Sinne der Initiative Red Hand Day hinzu. Zum Beispiel: „Kein Einsatz von Kindern als Soldaten!“ oder „Keine Waffen in Kinderhände!“ 

 

Ihre roten Hände übergaben sie dem Bundestagsabgeordneten René Röspel. Damit forderten sie Herrn Röspel auf, sich dafür einzusetzen, dass Deutschland keine Waffen mehr in Krisen- und Konfliktgebiete exportiert (Dort werden Kinderrechte verletzt und in vielen Fällen Kindersoldaten eingesetzt), aber auch zum Beispiel dafür, dass in der Bundeswehr erst ab  18 Jahren rekrutiert wird. 

 

Wer gilt als Kindersoldat? 

„Kindersoldaten sind alle Personen unter 18 Jahren, die von Streitkräften oder bewaffneten Gruppen rekrutiert und eingesetzt werden, egal in welcher Funktion oder Rolle. Darunter sind Kinder, die als Kämpfer, Köche, Träger, Nachrichtenübermittler, Spione oder zu sexuellen Zwecken benutzt werden. Dazu gehören ausdrücklich auch diejenigen Mädchen und Jungen, die nicht aktiv an Kampfhandlungen teilnehmen.“ (Pariser Prinzipien 2007)